Alpenklänge
Berge in der Musik
Eine kleine Auswahl von Noten - oft mit illustrierten Titeln
- und einigen Büchern
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Alpenklänge Die Berge
und die damit verbundene Gedankenwelt spielten in der Musik des
19. Jahrhunderts eine nicht zu unterschätzende Rolle. Beinahe
ideal konnten hier verschiedene Elemente vereinigt werden: Romantische
Topoi wie Abschied, Einsamkeit und Heimkehr (kurz:„Heimat“),
die Erhabenheit der Gebirgslandschaft und die Idylle der Hirtenromantik,
später auch die Sehnsucht nach einer „heilen“, unberührten
Welt. Daß die Alpenregion zudem eine zwar weitgestreute aber
doch eigenständige Musik - Volkslieder und Volkstänze -
aufwies, beförderte
ebenfalls die musikalische Hinwendung. Und nicht zuletzt ist das
Interesse für die „Volksmusik“ auf das erstarkende
Nationalitäten-Bewußtsein
zurückzuführen, vor allem im deutschen Sprachraum der sogenannten
Biedermeierzeit. So beginnt hier auch die mehr oder weniger wissenschaftliche
Beschäftigung
mit dem Volkslied, die sich alsbald in mehreren Sammlungen niederschlägt. Ideal
ergänzt wird die musikalische Darstellung der Alpenwelt durch
die szenische Titelgestaltung. Nicht zuletzt aus Werbegründen wurden
die Musikdrucke ab der Jahrhundertmitte immer häufiger mit illustrierten
Titeln ausgestattet (auch ermöglicht durch die Verbesserungen der
Drucktechnik). Eigentlich von Anfang wird da Bildrepertoire durch die
gleichen Versatzstücke bestimmt: eine mehr oder weniger „wilde“ Bergkulisse
mit Wanderen oder Jägern (mit Hund), Hirten (weiblich und männlich),
Sennerinnen (nur weiblich), meist eine Kapelle, ein Bergsee (oft mit
Boot), ein Wasserfall. Konkrete Darstellungen (z.B. Egger
Hochalpe) sind
sehr selten, sie sind meist einem bestimmten Anlaß geschuldet (vgl.
Zwieselalm, Brienzer
See) oder dienen als Staffage für eine andere „idyllische“ Darstellung
(Wörther See). |
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